Venaria Reale
Alles, was Du über die Stadt, den Palast und das Schloss La Mandria wissen musst
Der Palast von Venaria Reale ist das zweitgrößtes Schloss Italiens und dementsprechend in jedem Piemont Reiseführer ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten zu finden.
Die Anlage umfasst das beeindruckende 80000m2 große Jagdschloss sowie den 60 Hektar großen Schlosspark.
Außerdem gehören das ehemals für die Bediensteten des Schlosses angelegte, historische Dorf – die heutige Altstadt von Venaria Reale – und der 3000 Hektar große Parco della Mandria, mit dem Schloss von La Mandria zum Gelände.
Info: Venaria Reale bedeutet übersetzt übrigens so viel wie „Königliche Jagd“
Bei einer so großen und wichtigen Piemont Sehenswürdigkeit möchte man doch meinen, alles Wissenswerte für die Besichtigung im Internet zu finden. Obwohl ich vor meinem Besuch viel recherchiert habe, fühlte ich mich trotzdem nicht gut vorbereitet.
Viele, für mich persönlich wichtige Informationen konnte ich einfach nicht finden. Wie genau funktioniert die Besichtigung? Gibt es einen Rundgang? Welches Schloss besuche ich sinnvollerweise zuerst und wie komme ich von einem Schloss zum anderen?
Alles Fragen, die für mich vorab unbeantwortet blieben. Damit Du besser vorbereitet bist, findest Du hier alles Wissenswerte für Deinen Besuch der Schlösser, der historischen Altstadt und der Parkanlagen von Veneria Reale.

Venaria Reale Überblick
Venaria Reale ist eigentlich der Name einer Kleinstadt mit knapp 33000 Einwohnern, ca. 10km nordöstlich von Turin.
Bekannt ist das Städtchen Venaria Reale aufgrund des beeindruckenden Palastes der Reggia di Venaria Reale sowie des nordwestlich davon liegenden Naturparks La Mandria, die sich beide auf dem Stadtgebiet befinden.

Geschichte Venaria Reale (Kurzfassung)
Mitte des 17. Jahrhundert beschloss Herzog Karl Emanuel II. von Savoyen, dass er ein Jagd- und Lustschloss innerhalb seiner Jagdgründe, nordöstlich von Turin bräuchte. 1679 beendete sein Architekt Amedeo di Castellamonte den Palast.
Nach Zerstörungen durch französische Truppen ließ sein Nachfolger, Viktor Amadeus II, es nach dem Vorbild des Schlosses von Versailles in wieder auf- sowie um- und ausbauen.
Architekt Filippo Juvarra entwarf die Schloss- und Gartenanlagen einer wirklich königlichen Residenz und gab dem Komplex das beeindruckende, heutige Aussehen.
Während der Napoleonischen Kriege wurde der Palast von Venaria Reale geplündert und beschädigt, die schönen Gärten wurden zum Exerzierplatz umfunktioniert.
In den folgenden Jahrhunderten diente das ehemalige Königsschloss verschiedenen Zwecken, z.B. als Kaserne oder auch als Lager für Kunstwerke.
Nach den militärischen Besetzungen während der beiden Weltkrieg verfiel das Schloss und alles was nicht niet- und nagelfest war, wurde geplündert.
Erst 1999 begann eine umfassende Restaurierung von Palast und Schlossgarten, um das Gelände in alter Pracht wiederherzustellen. Ende 2007 wurde die Reggia di Venaria wiedereröffnet und ist seitdem wieder für Besucher zugänglich.
Seit 1997 ist das gesamte Areal des Jagdschlosses, zusammen mit 21 weiteren Residenzen des Königshauses Savoyen im Piemont, anerkanntes UNESCO-Weltkulturerbe.
Weitere sehenswerte Schlösser für eine Besichtigung sind natürlich der Palazzo Reale und das Schloss Racconigi, im Süden Turins.

Palast von Venaria Reale – Rundgang
Jeder Palastbesuch der Reggia di Venaria beginnt und endet an der Piazza della Republica. Vom Eingang geht es, innerhalb des Schlosses, leicht abwärts ins Untergeschoss. Hier gibt es eine kostenfreie Garderobe und die Möglichkeit, den gebuchten Audioguide abzuholen.
Info: Ein Audioguide ist natürlich hilfreich, aber es gibt überall wirklich ausführliche Informationen in italienisch, französisch und englisch, sodass ich meinen Audioguide gar nicht genutzt habe.
Es ist auf den Plänen, die man im Ticket Office erhält, nicht wirklich ersichtlich, doch es gibt einen ausgeschilderten Rundgang durch alle zu besichtigenden Räume, der mit dem Schlossgarten endet.
Man muss also einfach nur dem Menschenstrom oder den Schildern folgen.
Du möchtest den Königspalast lieber mit einem fachkundigen, deutschsprachigen Tourguide in kleiner Gruppe erkunden? ⇨ Hier kannst Du eine geführte Palast-Tour buchen.
Piano Seminterrano I / Untergeschoss
Der erste Abschnitt des Rundgangs führt durch die ehemaligen Wirtschaftsräume im Untergeschoss des Schlosses.
Hier bekommen Besucher einen Überblick über die Geschichte der Savoyer Dynastie und die ehemaligen Bewohner des Reggia di Venaria. Zudem wird über den Bau des Schlosses und seine Bauherren informiert.
Die Ausstellung ist multimedial und sehr interessant gestaltet. Man erfährt auch, für welchen Zweck der jeweilige Raum oder die Halle, in der man sich gerade befindet, einst genutzt wurde.
Leider ist heute von diesem Nutzen absolut nichts mehr zu sehen, da die Räume komplett renoviert sind.


Piano Nobile II / Königliches Stockwerk
Über Treppen oder den Fahrstuhl geht es aufwärts ins Erdgeschoss, der Beletage, mit den bekannten Highlights des Savoyer Schlosses.
Gleich links zweigt der Weg zu den Kunstsälen (it: Sale delle Arti), in denen Sonderausstellungen stattfinden, ab. ⇨ Für diesen Bereich braucht man ein Zusatzticket.
Es folgen die Appartements der Hofdamen und Prinzessin Ludovica: Schöne Deckenfresken und Gemälde sowie ein paar antiker Möbel. Ein Highlight ist in diesem Bereich der Saal der Diana, der während unseres Besuchs für eine Hochzeit genutzt wurde.
Anschließend geht es durch die Zimmer der Königin, um in die imposante Große Galerie (it. Galleria Grande) zu gelangen. Der wunderschöne, lichtdurchflutete und mit Stuckornamenten verzierte Saal ist 80m lang, 12m breit und 15m hoch. Wirklich toll!
Auf der anderen Seite der beeindruckenden großen Galerie geht es durch weitere, mit Gemälden ausgestattete Räume.
Von der Gran Parterre, abgehend gelangt man in die Kapelle des Heiligen Humbertus (it. Capella di Sant’Uberto).
Die Kirche trägt anstelle einer Kuppel nur ein vergleichsweise flaches Runddach, das mit einem Trompe-l’œil ausgemalt ist und den Eindruck einer großen Kuppel vermittelt.


Le Scuderie Juvarriane / Juvarra Stallungen
Von der Kapelle zurück ins Gran Parterre und durch den Book Shop des Schlosses, schließen sich links die ehemaligen Stallungen an.
Filippo Juvarra war der Architekt, der diese zwischen 1722 und 1727 als Orangerie (it. Citroneria) und großen Pferdestall (it. Scuderia Grande) erbaute.
In diesem imposanten Gebäudeteil, mit 5000 m2 Fläche (140m Länge und fast 15m Breite) finden ebenfalls Sonderausstellungen statt.
Während meines Besuches waren hier sowohl verschiedene Kutschen als auch eine vergoldete, königliche Gondel zu bewundern.

Königlicher Garten
Anschließend geht es wieder zurück durch den Book Shop und ins Gran Parterre, von dem die Türen in die königlichen Gärten führen.
Das riesige Parkgelände ist in verschiedene Areale eingeteilt. Die Arbeiten an der Wiederherstellung der ehemaligen Pracht aber sind noch lange nicht abgeschlossen.
Die grobe Laufrichtung der Rundtour führt einmal, rechts um das Schloss herum. Das muss man allerdings wissen, mitgeteilt wird einem das nicht.
Im Parco Alto, dem Bereich, den man als Erstes nach dem Verlassen des Schlosses betritt, ist vor allem der Rosengarten sehenswert.
Weiter, entlang der Schlossfassade, geht es auf die Mittelachse, zu deren Beginn sich der Herkules Brunnen und am Ende das Fundament des Diana-Tempels, befinden.
Dieser mittlere Gartenbereich ist etwas tiefer gelegt und versteckt sich hinter einem Blumengarten mit kleinem Brunnen.
Info: Vom Herkules Brunnen zum ehemaligen Diana Tempel sind es 1km Fußweg, also 2km hin und zurück.

Rechts der Mittelachse liegt der sogenannte Untere Park (it. Parco Basso). In diesem tiefer gelegenen Teil des Gartens fährt auch die Bimmelbahn (it. La Freccia di Diana) ab.
Info: Wer nicht durch den weitläufigen Park laufen möchte oder kann, für den bietet sich eine Fahrt mit der Bimmelbahn „Dianas Pfeil“ an. Die ca. 25-minütige Rundfahrt führt durch in den Unteren Park bis zu den Überresten des Diana-Tempels und wieder zurück. ⇨ Kosten: € 4.00 pro Person
Ich bin oberhalb des Parco Basso, entlang des Schlosses geschlendert und haben von dort in Teile dieses weitläufigen Parkbereiches hinab gucken können.
Bei der U-förmigen Umrundung des Palastes endet die Besichtigung im Ehrenhof. Von der breiten Terrasse hat man nochmal Ausblick auf verschiedene Kunstobjekte und Installationen im königlichen Garten.
Innerhalb des Ehrenhofes, den man vom Saal der Diana bereits bewundern konnte, steht der Hirschbrunnen.
Zu verschiedenen Zeiten gibt es an diesem Wasserspiele aus 100 Wasserstrahlen, die bis zu 9 Meter hoch sind, untermalt mit klassischer Musik.
Durch den Uhrenturm beendet man die Besichtigung der Reggia di Venaria Reale und ist dann wieder auf der zentralen Piazza della Republica.

Parco & Castello della Mandria / Naturpark & Schloss Mandria
Der 3000 Hektar große Parco della Mandria, ist das größte eingezäunte Naturschutzgebiet in Europa. Die Mauer, um den ehemaligen königlichen Jagdgrund, hat eine Gesamtlänge von knapp 30km.
Das sich im Park befindliche Wohn- und Jagdschloss La Mandria (it. Castello della Mandria) wurde zwischen 1709 und 1861, erst nur als Stallungen vorgesehen und später zum persönlichen Rückzugsort von Vittorio Emanuele II. von Savoyen umgebaut und erweitert.

Ganz anders als im großen Palast nebenan, hat man innerhalb der königlichen Gemächer des Schlosses Mandria den Eindruck, der König wohne noch hier und käme gleich von der Jagd zurück.
Die wunderschön hergerichteten königlichen Apartments von Vittorio Emanuele II von Savoyen und Rosa Vercellana („Bela Rosin“) bestehen aus mehr als 20 Zimmern, die Besuchern heute offen stehen.
Diese sind komplett renoviert und enthalten wertvolle Gegenstände, Kunstwerke, Textilien, Möbel und Einrichtungsgegenstände aus alten Savoyer Sammlungen.
Die anderen Gebäudeteile des 35000m2 großen Komplexes sind noch nicht renoviert und wirken ziemlich heruntergekommen.
Info: Der Zutritt zum Parkgelände ist anders als zum Schlossgarten der Reggia kostenfrei. Die Kasse für das Schloss Mandria befindet sich innerhalb des Schlosskomplexes.

Das Dorf Venaria Reale
Historischer Dorfkern von Venaria Reale ist die sehenswerte Piazza dell’Annunziata sowie die von dort zum Schlosseingang führende Straße Via Andrea Mensa (früher Via Maestra).
Der Grundriss des sogenannten Borgo Antico ist dem Halsband des Annunziaten-Ordens nachempfunden, dem bis 1951 höchsten Verdienstorden Italiens.
An der Stelle des Medaillons entwarf der Architekt Castellamonte einen kreisrunden Platz mit zwei Zwillingskirchen rechts und links.
Wie schon im 17. Jahrhundert ist die Ausfallstraße Via Maestre nur darauf ausgelegt, die Besucher zum Schlosseingang zuführen.
Gesäumt von sehenswerten Palazzi und Arkadenbauten ist die autofreie Fußgängerzone heute mit Bars, Restaurants und Cafés gepflastert.

Wissenswertes zu den Schlosseingängen
Anders als Google Maps Dir vielleicht suggeriert ist der Palast Venaria Reale inklusive des riesigen Schlossgartens komplett vom Naturpark und Schloss La Mandria getrennt.
Zur Straße Viale Carlo Emanuele II, die entlang des Schlossparks zur Mandria führt, ist das Parkgelände durch einen hohen Zaun, mit abgeschlossenen Toren und nach Norden durch den Fluss Cerona getrennt.
Wichtig: Es ist nicht möglich, durch die königlichen Gärten des Palastes bis zum Schloss Mandria zu laufen.
Ich wollte eigentlich nach dem Besuch der Reggia di Venaria Reale durch den riesigen Schlossgarten, über die Mittelachse und vorbei am Tempel der Diana zum Schloss der Mandria laufen und anschließend einen anderen Weg durch den Garten zurücknehmen.
Das Auto wollte ich nicht bewegen und stattdessen die Highlights durch eine Wanderung miteinander verbinden. Das ist nicht möglich, der Schlosspark ist komplett eingezäunt, ohne Ausgang zum Naturpark La Mandria.
Möchtest Du also beide Schlösser besichtigen, musst Du erst eine Besichtigung komplett abschließen, das jeweilige Gelände verlassen und mit dem Auto, Bus oder Fahrrad zum anderen Eingang fahren.

Planung Deines Besuchs in Venaria Reale ⇨ Meine Tipps
In Venaria Reale gibt es viel zu sehen und das will oder muss etwas geplant sein.
Gut zu wissen: Bei der Buchung Deines Tickets oder spätestens am Ticketschalter vor Ort musst Du Uhrzeiten für die Schlossbesuche angeben.
Wie lange brauche ich für den Palast, die Altstadt und La Mandria?
Hier findest Du zeitliche Informationen für die 3 Sehenswürdigkeiten: der Palast von Venaria Reale (inkl. Schlossgarten), die Altstadt von Venaria Reale und das Schloss La Mandria.
Altstadt Venaria Reale: Für die Altstadt brauchst Du nicht lange. Die Hauptstraße einmal hoch und runter flanieren dauert ca. 30 Minuten.
Schloss Venaria Reale: Für den Palastbesuch solltest Du ca. 3 Stunden planen. Möchtest Du bis zum Tempel der Diana, am Ende des Schlossgartens laufen, solltest Du noch wenigstens 30 Minuten dazurechnen.
Schloss der Mandria: Für den Besuch des Mandria Schlosses selbst benötigst Du ca. eine Stunde. Plane zzgl. wenigstens 30-60 Minuten für den Weg zum Schloss innerhalb des Naturparks ein.

Wann besuche ich welches Schloss?
Möchtest Du ausschließlich den Palast Venaria Reale und die Altstadt besuchen, würde ich dies ab mittags planen. Grund ist, dass dann die Tourgruppen, die gleich morgens bei Türöffnung vor Ort sind, bereits durch sind.
Möchtest Du beide Schlösser und die Altstadt sehen, würde ich wieder mit der Reggia di Venaria beginnen.
Versuche dann entweder vor den Tourgruppen durch die Palasttür zu kommen oder aber lass den organisierten Gruppen den Vortritt und beginne mit der Besichtigung der Altstadt.
Wichtig: Vergiss bei der Planung der Uhrzeiten nicht, dass Du nach dem einen Schlossbesuch mit Bus oder Auto zum Eingang des Naturparks fahren musst und auch dort nochmal ca. 15 Minuten Fußweg zum Schlosseingang von La Mandria hast.


Öffnungszeiten & Preise
Öffnungszeiten Reggia di Venaria
Montag: geschlossen
Dienstag bis Freitag: 9:30 bis 17:00 Uhr
Samstag, Sonntags und an Feiertagen: 9:30 bis 18:30 Uhr
Öffnungszeiten Schloss La Mandria
Montag: geschlossen
Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 17:00 Uhr
Samstag, Sonntags und an Feiertagen: 9:30 bis 18:30 Uhr
Eintrittspreise
- Königspalast Venaria Reale (inkl. Schlossgärten): € 16.00 pro Person
- Königspalast Venaria Reale (inkl. Schlossgärten) und Schloss Mandria: € 20.00 pro Person
- Schloss Mandria: € 8.00 pro Person
⇨ Hier kannst Du Dein Onlineticket für das Schloss und die Gärten vorab kaufen. Alternativ kannst Du diese vor Ort im Ticket Office erwerben.
⇨ Mein Tipp: Wenn Du beide Schlösser besuchen möchtest, solltest Du über den Kauf der Torino Piemont Card nachdenken.

Anreise, Parken und Ticket Office
Ticket Office
Solltest Du Dein Ticket nicht vorab online kaufen, musst Du vor Deinem Schlossbesuch ins separat gelegene Ticket Office.
Dieses befindet sich auf der östlichen Seite der Piazza della Republica, gegenüber dem Schlosseingang und dem Uhrenturm (it. Torre dell’Orologio) ⇨ Lage.
Im Ticket Office kannst Du sowohl Einzeleintrittskarten als auch Kombitickets für beide Schlösser und die Bimmelbahn kaufen.
Parken in Venaria Reale
Hauptparkplatz für den Palast von Venaria Reale ist der Parkplatz Parcheggio Castellamonte (⇨ Lage), nur 1 Minute Fußweg vom Schlosseingang. Kosten: € 1,00 pro Stunde.
Ein weiterer, ebenfalls kostenpflichtiger Parkplatz, Parking Carlo Emanuele II, befindet etwas weiter nördlich entlang der Straße Viale Carlo Emanuele II (⇨ Lage).
Kostenfrei parken kann man am Eingang des Naturparks und Schlosses La Mandria auf dem Schotterplatz Parcheggio Borgo Castello (⇨ Lage)

Anreise nach Venaria Reale
Die Kleinstadt und der Palast von Venaria Reale befinden sich ca. 10km nordöstlich der Turiner Innenstadt und eigenen sich dementsprechend hervorragend für einen Tagesausflug.
Gut erreichbar ist Venaria per Auto über die Autobahn A55 und eigener Autobahnausfahrt.
Besser und umweltfreundlicher als das Auto sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Aus der Turiner Innenstadt kannst Du das Savoyer Schloss mit der Linie C des Hop-On/Hop-Off-Bus oder dem öffentlichen Bus erreichen.
Busse halten am Bahnhof Stazione di Venaria Reale, der nur 10 Gehminuten vom Schlosseingang entfernt ist. Von bzw. nach dort gibt es folgende Optionen:
- Bus 3971 – fährt ca. alle 30 Minuten zum / vom Bahnhof Torino Porta Susa
- Bus 11 – fährt ca. alle 15 Minuten zum / vom Crocetta, Corso Stati Uniti (am Bahnhof Porta Nuova)
- Zug zum / nach Germagnano via dem Flughafen von Turin verkehren alle 30 Minuten
Desweiteren gibt es noch den Hop-On/Hop-Off Bus Venaria Express. Dieser verkehrt an den Wochenenden und Feiertagen von der Turiner Innenstadt und hält in der Venaria Reale Altstadt als auch direkt vor dem Palast sowie am Eingang zum Naturpark La Mandria.
Kosten für das Tagesticket: € 7.00 pro Person (Inhaber der Torino Piemont Card: € 4.00 pro Person).
⇨ Mehr Infos zur Frage, ob sich der Kauf der Torino Piemont Card für Dich lohnt, findest Du hier.
Mein Fazit zum Besuch von Venaria Reale
Der Besuch der Reggia di Venaria sowie des Schlosses Mandria lohnen auf alle Fälle. Vor allem der Unterschied zwischen den beiden Schlössern machen diesen Ganztagsausflug absolut lohnenswert.
Da vorab Uhrzeiten gebucht werden müssen, ist es leider unerlässlich sich diesbezüglich vorab Gedanken zu machen und vor Ort nicht so „doof“ dazustehen wie ich.
Plane lieber etwas mehr Zeit ein und „verbummel“ diese im historischen Stadtkern von Venaria Reale oder mit Flanieren durch die Schlossgärten.

